Meet the Team

#LISA

Nach einer kleinen Pause ist Lisa wieder zurück im REYER Team. Höchste Zeit mit der lebenslustigen Salzburgerin über ihre Karenz und ihr Wiederkommen zu reden. Dabei haben selbst wir noch so Einiges über Lisa lernen können. Warum sie bereits mit 19 eine Führungsposition inne hatte, welche Bedeutung ihre Tattoos haben und warum sie das chaotische Reisen mit ihrer Familie liebt, erzählt sie im 'Meet the Team' Interview

Liebe Lisa, Du bist nach einer Babypause zurück bei REYER, wie lange bist Du jetzt schon Teil des REYER Teams?

Ich bin relativ schnell schwanger geworden und war leider nur sieben Monate vor meiner Karenz bei REYER.

Wie bist Du zu REYER gekommen?

Eigentlich habe ich Kosmetikerin gelernt, aber bereits während meiner Lehre habe ich gemerkt, dass ich das nicht weitermachen möchte. Die Modebranche hat mich einfach mehr interessiert. Dann habe ich in einem Store in Salzburg gearbeitet und relativ schnell die Shop-Leitung angeboten bekommen. Da war ich gerade einmal 19 Jahre...

Sehr jung für solch eine verantwortungsvolle Aufgabe!

Das war eine wirklich große Herausforderung für mich! Ich bin total froh, dass ich das einmal machen durfte. Jedoch habe ich auch schnell gemerkt, dass ich nicht zu 100% der Typ für eine Führungsposition bin. Ich war nie auf diese Form der Karriere aus. Ich bin eher ein sozialer Mensch, der darauf achtet, dass es allen gut geht. Harmonie und der Teamgedanke sind für mich sehr wichtig, da habe ich mich schnell selbst vergessen.

Dann bist Du gegangen?

Ja, ich wollte einen Job, bei dem ich in der Zeit, in der ich arbeite, 100 Prozent geben und nebenbei auch mein Privatleben genießen kann. Deswegen habe ich mich dann bei REYER beworben...

... und hast direkt die Zusage bekommen?

Ja, genau! 

Und war es eine gute Entscheidung?

Voll! Bis heute bin ich hier total happy. Hier weißt Du bei jedem, woran Du bist. Jeder Typus ist einzigartig, das finde ich total interessant. Und jeder hat hier ein offenes Ohr für mich – egal ob unsere Chefs oder Kollegen. Ich fühle mich bei REYER einfach gut aufgehoben und so akzeptiert, wie ich bin! Deshalb freut es mich auch, dass ich nach meiner Karenz wieder herkommen konnte. Heute ist es so, als ob ich nie weggewesen wäre! 

Du kommst aus Salzburg?

Ja, mitten aus der Stadt!

Gibt es ein Café oder eine Bar, die Du uns empfehlen kannst?

Ein Café, in dem ich gerne bin, ist das 220°. Zum Frühstücken gehe ich super gerne ins Gössl – dort können die Kinder in der Wiese herumlaufen, was super entspannt ist. Ich mag aber auch die Outdoor Lounge im Hanger 7 oder das Rif's am Golfplatz, das ist total nett im skandinavischen Stil eingerichtet. Das ist überhaupt absolut meins...

... Interieur?

Ja! Ich bin voll der Einrichtungs-Freak! Interieur-Labels würde ich auch gerne bei REYER betreuen (lacht). Das taugt mir total. Für mich privat richte ich zum Beispiel alte Möbel wieder her und kombiniere sie mit modernen Designs.   

Was ist für Dich das Besondere an der Modebranche?

In der Mode zu arbeiten ist für mich einfach abwechslungsreicher! Zwar gibt es viele Parallelen zu meinem früheren Job in der Kosmetik – Du holst mit einem tollen Make-Up genauso wie mit einem neuen Outfit das Beste aus einem Typ heraus. Jedoch liefert mir der Kundenkontakt bei REYER viel mehr Aspekte. In der Mode verändert sich allein durch die neuen Kollektionen immer etwas. Am Ende des Tages ist es mir aber wichtig, dass meine Kundin gut beraten und glücklich mit ihrem Einkauf ist.  

Was macht Dich als Verkäuferin aus?

Ich bin halt so wie ich bin. Ich bin sehr ehrlich in der Beratung, weil es mir wichtig ist, dass meiner Kundin das gefällt, was ich ihr verkaufe. Ich drücke niemandem etwas aufs Auge, das ist aber auch das generelle Credo bei REYER. Unsere Kunden sollen glücklich nach Hause gehen und immer wieder kommen.

Was sind Deine größten Herausforderungen im Verkauf?

Egal in welchem Teil ich die Kundin gerne sehen möchte – letztendlich muss man sie so lassen wie sie ist. Sie muss sich wohlfühlen und sich mit einem Outfit identifizieren können. Wenn sich beispielsweise meine Kundin bei einer Größe nicht entscheiden kann, erzähle ich oft von mir selbst. Ob Problemzonen, Unsicherheiten oder persönliche Tipps – besonders in diesen Momenten merkt man, dass wir Frauen uns doch in gewissen Punkten sehr ähnlich sind. 

Welche Lieblingslabels hast Du? Gibt es Neuheiten, die Du besonders erfrischend findest?

Ja, Anine Bing finde ich total cool. Weil es lässig und elegant ist. Ich mag eher das Sportive. Mich wird man nie mit hohen Schuhen sehen. High Heels finde ich an anderen Frauen schön, nur überhaupt nicht an mir! Selbst bei meiner Hochzeit habe ich Sneakers (hier finden Sie unsere Sneakers Neuheiten) zum Brautkleid getragen – das bin einfach ich!

Welche Sneakers stehen bei Dir hoch im Kurs?

Golden Goose und Common Projects! Beide haben tolle Modelle, die ich sportlich und feminin kombinieren kann. Besonders die Sneakers von Common Projects finde ich wegen ihren cleanen Designs super.

Generell bist Du bei Deinen Outfits gerne experimentierfreudig, gibt es bei Dir auch modische Fauxpas?

Klar! Des Öfteren greife ich zu farbigen Teilen, die mir in der Kombination oft über den Tag hinweg nicht mehr gefallen. Da wäre mir Ton in Ton lieber gewesen. Aber das nehme ich mit Humor, denn auch die Laune verändert sich ja über den Tag hinweg!

Wenn man Dich anschaut fallen einem direkt Deine Tattoos auf! Was hat es mit denen auf sich?

(Zählt nach) Alle meine 8 Tattoos haben eine Bedeutung! Mein erstes Tattoo am Handgelenk bedeutet „das schöne Leben“ weil ich ein absolut positiver Mensch bin. Auch wenn etwas mal nicht so läuft, versuche ich mich immer auf die positiven Sachen zu konzentrieren. Das Zweite habe ich mir stechen lassen, als ich das Jobangebot bekommen habe. Es heißt „die Kunst des Lebens“. Einfach weil ich es so unbegreiflich fand, dass ich mit kaum beruflicher Erfahrung bereits so eine große Chance bekomme. Man kann alles schaffen, man muss nur den richtigen Weg für sich finden!

Deine Familie hat für Dich einen hohen Stellenwert?

Bei mir kommt die Familie absolut vor dem Beruf. Wenn Job und Familie miteinander gut zu vereinbaren sind, dann ist das super. Jedoch würde ich nicht mehr den Fehler machen und mich so sehr in den Job reinhängen, dass das Privatleben darunter leidet. Das Leben zu genießen ist mir super wichtig! Aber wenn ich in der Arbeit bin, dann gebe ich 100 Prozent. Das brauche ich dann auch neben dem „Mamasein“. Die Arbeit ist für mich ein perfekter Ausgleich! 

Wohin geht’s in den Sommerurlaub?

Mein Mann und seine Familie haben ja einen Saisonbetrieb, da sieht es mit einem Sommerurlaub schlecht aus. Im Winter stehe ich dann oft selbst auf Weihnachtsmärkten mit unserem Stand und verkaufe die Produkte. Als Ausgleich nehmen wir uns, soweit es möglich ist, den ganzen Januar frei und machen Städtereisen. Natürlich sind die Kinder immer im Schlepptau. Das ist manchmal etwas chaotisch, aber für uns alle sehr bereichernd! 

Danke, liebe Lisa, für Deine Zeit und das symphatische Interview!